Handys und Tarife für die Generation 60plus

17.04.2007 Ein für Senioren gut geeignetes Handy lässt sich leicht bedienen und liegt sicher in der Hand. Die Tasten sollten groß und durch Zwischenräume voneinander getrennt sein. Große Tastatur-Schrift und ein großformatiges Display gewährleisten eine bessere Lesbarkeit. Für Handynutzer mit Hörgeräten lohnt sich die Anschaffung eines dahingehend geprüften Mobiltelefons, das keine Störungen in Verbindung mit der Antenne entwickelt. Zu weiteren praktischen Extras gehört auch die "Mir geht's gut"-Funktion - ein Dienst, der sich regelmäßig automatisch mit dem Handybesitzer in Verbindung setzt und dessen Rückmeldung überprüft. Einige speziell ausgerüstete Geräte lassen sogar eine satellitengestützte Ortung zu, die im Notfall schnelle Hilfe ermöglicht. Wählen Sie Ihren persönlichen Handy-Favoriten. Sollten Sie selbst oder der Nutzer des Handys ein noch leichter bedienbares Mobiltelefon benötigen, können Sie auf speziell ausgestattete "Seniorenhandys" zurückgreifen - scheuen Sie sich nicht, danach zu fragen. Diese Geräte verfügen neben den eingangs bereits erwähnten Vorzügen über Notruftasten sowie Kurzwahlen für bestimmte Rufnummern, wie zum Beispiel die des Hausarztes. Für bettlägerige Menschen, die oft allein sind, empfiehlt sich ein so genanntes "Notrufhandy". Lediglich ausgestattet mit einer oder drei Tasten, ermöglicht das Gerät den direkten Notruf per Knopfdruck. Einige Modelle verfügen über eine zusätzliche Taste, die automatisch eine Notruf-SMS an verschiedene, vorher individuell eingespeicherte Nummern versendet. Die am Markt verfügbaren Seniorenhandys tragen so klangvolle Namen wie "Katharina das Große", das Nachfolgemodell heißt "Big Easy 2" und bietet eine ebenso einfache Handhabung, ist aber sehr viel kleiner. Notfall-Hotlines über Notruftaste, weitere Schnellwahltasten und satellitengestützte Ortung per GPS bieten Modelle wie das "Vitaphone 1100" oder auch das "ITT Easy 5". Für bettlägerige, allein stehende und somit auf schnelle Hilfe angewiesene Benutzer lohnt sich die Anschaffung des so genannten "mobiCare-Modells". Neben einer Notruf-Taste ist eine exakte und schnelle Ortung per Funk möglich. Mit ähnlichen Funktionen ist auch das "Secufone BX55" ausgestattet. Mit einem besonders edlen Design wartet das Seniorenmodell "Emporia Life" auf, das als recht teures "Slider-Handy" angeboten wird. Senioren fallen in der Regel unter die Kategorie "Wenigtelefonierer". Von "Inklusiv-Paketen" zu vergünstigten Preisen ist deshalb abzuraten - "Prepaid-Karten" mit individuell aufladbarem Guthaben zum Abtelefonieren eignen sich eher. Die Notruffunktion bleibt übrigens auch ohne Guthaben noch bis zu zwei Jahre erhalten. Ein "Discounter-Postpaidvertrag" - interessant für selten genutzte Handys - beinhaltet den Einzug der Telefongebühren per Lastschrift, der Anschluss ist stets einsatzbereit. Bei "Prepaid-Angeboten" wird oft ein einfaches Endgerät mitgeliefert, bei Discountern muss das Mobiltelefon in der Regel separat gekauft werden. Subventionierte Handys sind meist gekoppelt mit dem Abschluss eines Laufzeitvertrags, Grundgebühr und Mindestumsatz sollten hierbei möglichst gering angesetzt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls nach speziellen Tarifen, mit denen sich besonders günstig zu festgelegten Anschlüssen oder in ein bestimmtes Gebiet telefonieren lässt. Grundsätzlich gilt, lassen Sie sich ausführlich und in Ruhe beraten und fragen Sie nach - und das nicht nur bei einem Anbieter.